Sonntag, 4. September 2011

Der Abschied vom Sommer

Noch ein Mal durch den Sommerwald streifen und sich von den Mücken fressen lassen,


ein letztes mal die Badesachen einpacken und


ausgelassen planschen,



sich treiben lassen



und buddeln.






Von mir aus könnte heute Sommeranfang sein, ich hab noch lange nicht genug....

Donnerstag, 1. September 2011

Dienstag, 30. August 2011

Wir üben Alltag

Inzwischen sind wir mitten drin im Alltag. Alle drei gehen vormittags brav zur Schule und ich hab endlich Gelegenheit mal wieder meine Laufschuhe auszuführen.
Die Nachmittage gestalten sich dagegen um so turbolenter und schaffen mich ziemlich sehr. Wir üben noch und hoffen ganz schnell irgendwie eine Struktur rein zukriegen.
Theoretisch sitzen alle drei, in weit von einander entfernten Ecken und machen ihre Hausaufgaben. Praktisch brauchen sie alle grundsätzlich im selben Moment meine Hilfe. Im Hintergrund klingelt dabei mindestens drei mal das Telefon und gelangweilte Freunde wollen Verabredungen oder Umfragetanten ganz schnell ein paar Antworten. Ich hopse hier also von Schreibplatz zu Schreibplatz, schaue in manch ratloses Gesicht, motiviere, lobe und mecker und lerne nebenbei sämtlich Flüsse der GUS-Länder.
Dabei passiert es dann, dass ich das Hockeytraining völlig vergesse oder die/das Gitarre/Klavier absolut zu kurz kommt.

Rosa geht nun schon die zweite Woche in die Schule. Bis auf das morgentliche Aufstehen, wuppt sie ihren neuen Tagesablauf prima. Sie ist die einzige hier, die sich mit Begeisterung an die Hausaufgaben stürzt.


Übrigens haben wichtige Wissenschaftler wohl heraus gefunden, dass kleine Jungs eine bessere Rechtschreibung haben, wenn sie auf dem Boden liegen. Das behauptet zumindest die Schulleiterin. Nun, wir werden sehen und probieren es derweil schon mal in Mathe.



Samstag, 20. August 2011

Freitag, 19. August 2011

Die Schultüte


ist schon mal fertig und wird schnell wieder versteckt.




Aber nur bis morgen

Donnerstag, 18. August 2011




An manchen Tagen ist es herrlich, abends auf dem Balkon zu stehen und die Wäsche von der Leine zu nehmen. Zumal wenn es ein lauer Sommerabend ist und der Tag anstrengend war. Die Klamotten lassen sich einfach so nehmen und zusammen falten. Die Wäsche diskutiert nicht, warum sie jetzt schon abgenommen wird oder wer zu erst dran kommt. Der Pulli streitet auch nicht mit der Socke daneben, wer die vermeintlich bessere Klammer abbekommen hat oder mosert weil er ja heute eigentlich neben den Hosen hängen wollte.
Früher empfand ich Hausarbeit wirklich als lästiges Übel und ich kann auch nicht sagen, dass sie mir heute wahnsinnigen Spaß macht aber manchmal tut sie trotzdem ein bißchen gut ;)

Montag, 15. August 2011

Einschulung die erste.

Mutter furchtbar aufgeregt, Vater wenig bis gar nicht aufgeregt, Sohnemann sehr aufgeregt, 31 andere Kinder bestimmt aufgeregt, neue Lehrerin wahrscheinlich aufgeregt.
Neue Schule, neue Klasse, alles neu und sehr aufregend!!!




Sonntag, 14. August 2011

Die letzten Ferienfreuden

Unglaubliche 6 Wochen  "Sommer"ferien sind nun vorbei. Die letzten Ausflüge liegen hinter uns und inzwischen auch viele Kilometer.

Nun fix die Ranzen schnüren und mit hoffentlich großer Motivation ins neue Schuljahr starten.

Donnerstag, 11. August 2011

-Rosenhochzeit-


10 Jahre verheiratet!




Zeit um ein paar trockene Triebe zu entfernen und die verbliebenen neu hochzubinden.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Blauer Himmel mit Sonnenschein

Zeit für einen Stresstest. Also ab ins Getümmel, Bayernpark heißt das Ziel. Achterbahn hier, Wildwasserbahn da und zwischendurch schnell ein Eis. Kinderbespassung pur, vier Stunden lang. Selbst zurückhaltende Mädels, die nicht so auf die ganz wilden Sachen stehen, kommen da auf ihre Kosten......


Foto von coasterfriends.de

So viel Kitsch auf einem Haufen bekommt man selten geboten. Die Steigerung desselben ist leider nicht zu sehen. Hinten in der Grotte ist der Märchenkönig höchst persönlich und lässt mit allerlei Nippes und einer schillernden Prinzessin kleine Mädchen große Herzkasper und Jungs das Augenrollen kriegen.

Dienstag, 26. Juli 2011

Auf der Suche nach dem Sommer

sind wir sogar nach OmaundOpahausen gefahren. Aber auch hier.......





...ist es draußen grau in grau und vor allem feucht von oben. Die Kinder werden mit Kuchen backen und hauseigenem Schwimmbad beschäftigt, spielen Tischtennis und warten auf besseres Wetter, damit das Zelt in den Garten darf. Großstadtkinder wollen nämlich unbedingt ungemütlich schlafen.
Wir geniessen die Zeit hier, vor allem weil man nichts muss und vieles kann. Sogar mal mit Farbe und Pinsel experimentieren. Anbei ein echter gUTArtig ;)








Freitag, 15. Juli 2011

Der Satz des Tages

"Du schwimmst Kraul." Und das aus dem Munde meines Schwimmtrainers. Bin ganze 25m gekrault und habe somit mein Seepferdchen geschafft.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Nach dem vierten Schwimmtag bin ich laut Schwimmlehrer so gut, wie man eben nach vier Tagen kraulen lernen sein kann, mehr könne man noch nicht erwarten. Das war glaube ich, als Lob gemeint.
Dafür gabs auch gleich gratis einen fetten Schnupfen, mit wunderbaren Kopfschmerzen dazu. Nicht etwa weil ich gefroren hätte oder mit noch nassen Haaren von dannen gezogen wäre. Nein ganz einfach vom vielen Wasser, welches mir nach wie vor unentwegt in die Nase rinnt und dann gefühlt bis ins Gehirn läuft. Ich habe quasie zu viel Wasser nasiriert.
Das Töchterchen hat heute derweil einen Pausetag eingelegt. Dabei hat sie gestern ganz prima ihre ersten zwei freien Schwimmzüge geschafft. Aber mit einem blutenden Zeh, welchen sie sich beim warten auf den Kurs zugezogen hatte, durfte sie nicht ins Wasser.

Ansonsten plätschern die Ferientage so vor sich hin. Die Kinder stehen nie vor 9Uhr auf, faulenzen viel, streiten sich manchmal nicht, genießen das nichts tun, lesen und spielen viel. Einmal am Tag schleife ich sie irgendwie vor die Tür, entsprechende Lockmittel helfen mir dabei. Heute waren wir in der Bücherei und "Zur goldenen Möwe".

Freitag, 8. Juli 2011

Tag 2

heute mit Einzelunterricht, da können 45min. ziemlich lang werden. Aber sie sind dann natürlich um so effektiver. Nach unzähligen Bahnen stieg ich völlig KO und bleiern aus dem Becken.
Bilanz des Tages; Wasser fliest sehr schnell in sämtliche Körperöffnungen, bevorzugt in Mund und Nase und ist um so schwerer wieder rauszukriegen. So muss sich ersaufen anfühlen.

Für Rosa ist es nun schon der 5.Tag gewesen und man sah sie heute schon mit zwei "Zauberwürfeln" im Badeanzug im Becken rum schwimmen.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Die Mutti.....ähhhh....Uta lernt Kraulen!

13m Streckentauchen

Heute habe ich meine erste Schwimmstunde geschafft. Es hat großen Spaß gemacht, war aber auch wirklich anstrengend. Beinschlag, Arm nach vorne, Abschlag, Arm nach hinten, anderen nach vorne, Beinschlag nicht vergessen, unter Wasser ausatmen, Luft holen....!!!! Mir fehlt jegliche Koordination und ich vergesse grundsätzlich das Ausatmen unter Wasser und lande dann japsend am Beckenrand. Beinkraft habe ich dafür reichlich, der Schwimmlehrer und meine beiden Mitlehrlinge haben dieses immer wieder bestätigt und gelobt. Is ja schon mal was.
Morgen gehts weiter, jetzt gehe ich aber erst mal mit den Jungs ins Freibad. Auf das mir Schwimmhäute wachsen.

Dienstag, 5. Juli 2011

Na also

geht doch. Sommerliche 24° da klappts auch mit der guten Laune beim Schwimmen lernen.
Ich gehe derweil ein bisschen Männer gucken, die Jungs von Hertha trainieren gleich nebenan. Und nebenbei mache ich einen eigenen Termin mit einem Trainer aus. Denn was tut man am besten wenn das Töchterchen schwimmen lernt und man selber daneben rumsteht aber eigentlich gerne das Kraulen (Anmerk. für meinen Mann; ich meine den Schwimmstil!!) erlernen möchte.....
Und genau, dass mache ich ab Donnerstag!

Montag, 4. Juli 2011

Schwimmen lernen im Sommer 2011




Es waren tatsächlich Kinder dabei, die hatten viel Spaß. Meins gehörte nicht dazu. Erst maulen, dann jammern, schließlich weinen.....dabei schwammen sie die 45min. in molligen 27° und die Trainer waren auch sehr nett. Nur das Wasser von oben, das war eindeutig zu kalt für eine Rosa. Nach dem Aufwärmen habe ich ihr vorsichtig erklärt, dass wir morgen auch wieder da hingehen und übermorgen auch und überüber.......
Also Petrus erbarmen!

Samstag, 2. Juli 2011

Zur Nachahmung empfohlen

Was macht frau an einem verregnetem Tag, an dem fast alle Kinder außer Haus sind? Genau, sie schnappt sich einen Mann (ich hab praktischer Weise gleich meinen eigenen genommen) und lässt sich zwei wunderschöne Sommerkleider shoppen. Und weil das so was besonders ist, will es hier einfach erwähnt werden.
Mein Mann gibt zwar nicht ungerne Geld aus, hasst aber einkaufen. Darum haben wir gar nicht lange rumgemacht. Laden eins; Augenkrebsgefahr, schnell wieder raus. Laden zwei; keine sichtbaren Kleider. Laden drei; zwei gesehen, geschnappt, probiert, bezahlt und nach Haus getragen.
Jetzt hab ich zwar die Qual der Wahl, welches nächste Woche ausgeführt wird aber das werd ich schaffen. Und wehe es gibt schlechtes Wetter!

Mittwoch, 29. Juni 2011

-S-O-M-M-E-R-F-E-R-I-E-N-

6 Wochen kein Weckergebimmel, kein Gehetze am Morgen, keine vergessenen Turnbeutel. 6 Wochen ohne Hausaufgabenstress und ohne lernen für irgendeine Klassenarbeit. Dafür 6 Wochen die Kinder bei Laune halten, Programm gestalten, Zeit vergammeln, Streits schlichten, Sachen machen für die nun Zeit ist und viel zu spät ins Bett gehen.
Ich krämpel mir schon mal die Ärmel hoch und hoffe auf starke Nerven.

Montag, 27. Juni 2011

Tage zu zweit

Da alle männlichen Mitbewohner weggefahren sind, haben die Frauen der Familie ganz spontan ein Wochenende bei Gromu in A. verbracht. Irgendwie ist alles besonders, wenn man mal die Mama/ Tochter ganz allein für sich hat und auf Reisen geht.
So sind wir mit Gromu und dem Hund durch die Wiesen gestromert, futterten uns durch den Garten und haben einfach die Ruhe in uns und Mecklenburg genossen.
Zu jedem Besuch in A. gehört ein Gang zur Mühle und zur Kirche. Sonst war man nicht wirklich da.


Viel hat sich verändert in A. und manches ist gleich geblieben. Die Alten von damals gibt es kaum noch und die Jungen sind inzwischen die Alten. Seit 20 Jahren bin ich nun fort. Und trotzdem gibt es viele Menschen die sich freuten uns zu sehen und Rosa mit Aufmerksamkeiten verwöhnten.

                                          

Freitag, 17. Juni 2011

Der letzte Schultag

Nun ist er da der letzte Grundschultag für Lancelot. 6 Jahre lang hat er nur wenige Meter von zu Hause die Schulbank gedrückt.
Oft musste er stark sein, manches Mal gab es Ärger, oft fühlte er sich ungerecht behandelt, nicht selten eckte er an. Aber die meisten Tage waren gut. Er ist gern gegangen und hat Freunde gefunden und eine Menge gelernt.
Und groß ist er geworden.
Wir sind sehr aufgeregt und gespannt, wie es nach den Sommerferien weiter geht. Er freut sich auf seine neue Aufgabe und er will unbedingt gut sein. Am liebsten wäre es ihm, er fiele gar nicht erst als Träumer und Vergesserchen auf. Vielleicht passiert ja noch ein kleines Wunder in den Ferien.
Jetzt darf er aber erst noch ausruhen, denn er fâhrt mit seiner Klasse eine Woche nach Amrum.
Na die sind alle aufgeregt und wir erst.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Premiere

Der kleine und der große Klaus waren heute das erste Mal zusammen und allein im Kino.
Wer auf wen acht geben musste, konnte nicht mehr genau ermittelt werden aber zusammen haben sie
-den Weg gefunden
-Tickets und Popkorn gekauft
-Film (Greg2) geschaut
-auf dem Heimweg einen Umweg gemacht
-dabei Eis, Shake und noch ein Eis gekauft
-20€ unter die Leute gebracht
-und heil wieder nach Haus gefunden

Ich glaub, sie fanden sich richtig gut.

:)

An der Laufkarriere unseres mittleren müssen wir noch feilen. Heute nach den Bundesjugendspielen kam er erschöpft nach Hause. 1000 m Rennen, 9Minuten "Ich hab meinen ganzen Rücken nicht mehr gespürt, ich glaub mich hat der Hammermann erwischt."

Montag, 13. Juni 2011

Samstag, 11. Juni 2011

-herzhüpf-


Wenn ein Sohnemann so ein Bild produziert, hat man doch schon mal eine Menge richtig gemacht.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Schon viele praktische Helfer entdeckt aber

Alles Liebe du großer, kleiner Bruder!!

Die dritte Generation


steht in den Startlöchern.
Noch spielt sie mit Luzie ganz inoffiziell und eigentlich liegt das Puppenkind da auch nur, weil ich nicht nein sagen konnte. Aber genau so begann meine Liebe zu Luzie und wohl auch die meiner Mutter und niemand weiß mehr bei wem noch.
Denn mein Großvater hatte sie in der schlechten Zeit irgendwo eingetauscht.
Die Besitzer wechseln, die Kleidung manchmal auch (kleine Mädchen sind da gnadenlos und ziehen auch mal schnell was aus der Baby-Born-Kollekion an) und auch das Gesicht wurde schon mal runderneuert. Aber ihr Name ist geblieben, der wurde miteingetauscht.

Montag, 6. Juni 2011

1000km

Schritt für Schritt seit dem 1.Januar. Theoretisch sind das 50000 zusätzlich verbratene Kalorien oder einhundert Schokoladentafeln. Jetzt möcht ich mal wissen, wer die gegessen hat?

Hinterhofkinder

Tauschgeschäft

Vier Milchmäuse gegen einen Milchzahn.
Eine Milchmädchenrechnung sozusagen.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Für sie

Ein Blick in eine Schublade, kann so dankbar machen.

Wir sind so froh, dass wir sie haben. das sie so ist wie sie ist. 
Unser Mädchen!

Montag, 30. Mai 2011

Es ist warm,

es ist schön, es ist fast Sommer.
Wir sind viel draussen und machen Sachen, auf die man sich den ganzen Winter gefreut hat. Eisberge schmelzen lassen, Wasserschlachten auf dem Hockeyplatz, in Wiesen rumliegen (hatschi!!) Erdbeertorten backen, Spargel schälen, Fahrrad fahren, nicht frieren, an Blumen schnuppern, Erdbeertorten essen....und ein ganz fröhliches, wieder gesundes Mädchen summt dabei immernoch Weihnachtslieder.

Freitag, 27. Mai 2011

Ein Freitag

zum groß einkaufen

und gesund werden.


                            Heute auf meinem Schoß: "Du bist mein mein kleiner Heizofen."
                                                                     "Und du bist mein lieber Kühlschrank."

So still hier.....

das muss an meinem neuen "Tuterchen" liegen. Mir kommt es vor, dass ich zwar öfter aber deutlich kürzer rumcomputer. Ist doch ein gewaltiger Unterschied ob man einen Computer etxra hoch fährt oder ein "Tuterchen" einfach aufklappt. Auf jeden Fall habe ich mich schon gut mit dem kleinen Schatz angefreundet. Der weiß irgendwie bescheid was ich so von ihm will. Ein Frauenheld!

Freitag, 20. Mai 2011

Am Tag danach

Wenn ein Mann seiner Frau eine Wärmebildkamera zum Geburtstag schenkt, dann ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen, von dessen Existenz sie gar nichts wusste. Und nicht nur die Frau ist glücklich, nein sogar der Mann selber und auch die Kinder johlen "Hurra, eine Wärmebildkamera!"
Und nun liege ich am Tag danach hier so rum und probiere, staune und johle mit. Tolle Wärmebildkameraphotos macht sie auf jeden Fall.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Das Blümchen der Blumen

 
Maiglöckchen

Der Flügelschlag einer Amsel
der Hauch eines Windes
verzaubert ihre Kelche
schwingen von Frühling
und Wonne
von Wärme, hoch am Himmel
lachender Sonne

Lieder trunkener
Schmetterlinge
malen ein Bild in das Blau
auf köstlichen Nektar
von Blüten schneeweiß
von vergangenem Grau

Liebliches Sehnen fällt
in unsere Herzen ein
erzählt von herrlichen Düften
von wohlklingenden Lüften
das müssen Maiglöckchen sein

                                                                                              Cop. Margit Farwig


Montag, 16. Mai 2011

Läuferinnen TÜV

Manche Frauen bekommen edle Ringe oder teure Handtaschen von ihren Ehemännern zum Geburtstag geschenkt. Mein Mann hatte da eine andere Idee und schenkte mir darum lieber eine lustige Leistungsdiagnostik.
Da sich mein Geburtstag inzwischen schon wieder nähert und ich neue Geschenke haben möchte, musste das vom letzten Jahr noch schnell abgearbeitet werden.
Sprich, ich war heute zur Leistungsdiagnostik .
Ich ahnte das es anstrengend wird und das ich Sachen erfahren werde, die ich eigentlich gar nicht wissen wollte.
Naja, so schlimm war es dann doch nicht. Eigentlich war es sogar richtig gut und interessant.

Nach anstrengenden Minuten auf dem Laufband, welches die freundliche Arzthelferin immer schneller stellte, Messungen aller messbarer Faktoren am Körper und vielen gefüllten Blutröhrchen habe ich zwei Erkenntnisse gewonnen;
.....ähm ja, entweder hab ich zugenommen oder meine Unterhose wiegt 2,2kg. Mist aber auch, sind bestimmt nur schwere Marathonmuskeln.
Aber (trommelwirbel) ich bin fitter als die durchschnittliche 25jährige (höhöööö!!) und könnte den Marathon locker in (huuuuust!!!) 4 Stunden laufen.
Wenn ich kurz zitieren darf:

altersbezogen sehr gute max. Laufleistung, belastungsadäquate Herz-Kreislauf-Regulation,
normaler Erholungsverlauf; sehr gutes Grundlagenausdauerniveau und gleichzeitig eine hohe
anaerobe Mobilisation

Ich habe dann eine Menge an Tabellen mit vielen wichtigen Zahlen und Kurven drauf mitbekommen, die eindeutig sagen, ich könnte auf den Unterdistanzen deutlich schneller sein!
Soweit so eigentlich gut. Uneigentlich will ich ja schon gern schneller werden, also heißt der Plan nun
(eigentlich) regelmäßiges Intervalltraining.

Freitag, 13. Mai 2011

Frei nach dem Motto

weniger ist mehr, ist mein Ehegemahl nun noch weniger zu Hause.
Ganze 10 kg  weniger.
All die Schokoladen, lecker gekochten Mahlzeiten und Essensreste der Kinder wurden gnadenlos dahingeschmolzen.
Dafür hat er sicher inzwischen eine ganze Salatplantage leer gefuttert.
Und viel gelaufen ist er, sehr viel, beneidenswert viel....
Darum habe ich mich heute auch mal wieder auf den langen Weg begeben und mühselige 18 km rausgeholt.
Es wollte nicht rollen, fühlte sich zäh und schwer an. Der Kopf war irgendwie auch nicht richtig frei oder hatte ich einfach zu wenig gegessen?
Ha, da kam mir die Idee und beim Laufen kommen mir grundsätzlich die besten Ideen; ich backe mir heute nachmittag einen kleinen Kuchen.
Garantiert nur für mich, weil mit Möhren (Kindersicherung) und mit Zimt (Ehemannsicherung) aber der muss ja eh auf seine nun schlanke Linie achten.
Namensvetterinnengeburtstagslicht

Nachtrag: Die Kindersicherung hat versagt.

Dienstag, 10. Mai 2011

Sommer im Mai

Es ist warm geworden, richtig warm. Wunderbares Wetter um draußen zu sein und sich ein schattiges Plätzchen zu suchen. Sofort wird das Laufen schwieriger. Die Beine sind schwer, das Herz rast und die Finger schwellen an. Ja ja, ich weiß, ich bin ja selber schuld, Hoch Uta und so....
Ich versuche nun an warmen Tagen mit kurzen schnellen Einheiten dranzubleiben und längere Läufe auf kühle Tage zu legen. Ich hoffe es klappt, denn ich habe im Herbst doch noch einiges vor, da heißt es; dran bleiben!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Neues im Mai

Vor ner Weile habe auch ich das Buch Born to Run gelesen. Seit dem spiele ich mit dem Gedanken mich im barfuß laufen zu probieren. Nun ist die Großstadt nicht so der fußfreundlichste Ort auf der Welt, um es so ganz pur zu tun. Darum schlich ich seit längerem um "Barfuß-Schuhe" herum. Bis gestern konnte ich dem Schnäppchen von Deichhausen auch wiederstehen aber dann wurde ich doch schwach und trug sie stolz nach Hause.
Nun werden wir uns anfreunden, da bin ich mir sicher. Gleich heute haben sie mich vorsichtige 5km durch den Park getragen. Es läuft sich irgendwie zarter und der Kopf ist deutlich bewusster bei den Füßen. Das finde ich wirklich spannend. Mal sehen, ob ich mit den Nichtschuhen demnächst mal 10km laufen kann.
Langfristige Erfahrungen werden zeigen, ob ich mir dann mal die Originalvariante gönne.

Sonntag, 1. Mai 2011

Ein Wochenende im Müttergenesungswerk

hätte nicht schöner, lustiger, leckerer, entspannender und erholsamer sein können.
Ca. 40 Sänger der Kantorei trafen sich zu einem gemeinsamen Wochenende, um ausgiebig und in Ruhe proben zu können.
Die Fahrt ging nach Kirchmöser. Hört sich weit an, ist aber fast umme Ecke.
Ein kleines Paradies an einem recht großen See gelegen, umgeben von endlosem Grün.
Noch nie habe ich so viel Nachtigallengezwitscher gehört. Rund um die Uhr waren sie zugange.  Die kleinen Sänger haben diesen Wettstreit gnadenlos gewonnen, denn die menschlichen Mitsänger haben spätestens um 2Uhr nachts Ruhe gegeben.
Ein weiteres ungeplantes Highlight war eine sensationelle "Mückenhochzeit". Millionen tollkühner Mückenmännchen umschwärmten im Abendrot unser Herbergshaus. Wir konnten dieses Schauspiel im sicheren Dachgeschoss verfolgen und waren irgendwo zwischen entsetzt und entzückt. Keiner hatte so etwas je gesehen, ein wirkliches Spektakel. Im Sommer wird sicher viel Blut fließen müssen....
Darum fahren wir lieber wieder im sicheren Frühjahr 2012 nach Kirchmöser.