Mittwoch, 25. Januar 2012

Dienstag, 24. Januar 2012

Stadtflitzer


50€ das Fahrrad (ebay Kleinanzeigen, ein Eldorado für Schnäppchenjäger)
40€ Reparatur
44€ große Fahrradtasche
70€ neues Schloss
und schon endlich bin ich wieder komplett.




Samstag, 14. Januar 2012

du stellst meine Füße auf weiten Raum. (Psalm 18.37)

Pünktlich um 20Uhr setzte sich die Gruppe von Berlin/Buch aus in Bewegung. Schon nach den ersten drei Schritten dachte ich: "Oha, das wird lustig". Die (zu meist älteren!) Herrschaften hatten alle einen schnellen Stiefel an und eilwanderten durch die Nacht. Nach ca. 20km etwa, gab es eine erste Rast im Restaurant zur goldenen Möwe. Nach Pommes und Vegiburger ging es frisch gestärkt wieder durch Feld, Wald und Flur. Zeit die Gegend im Mondlicht zu betrachten blieb nicht, der Blick klebte am Boden um nach Pfützen, Wurzeln und Bodenwellen Ausschau zu halten. Tatsächlich stürzte der Herr Wanderleiter ordentlich und ich hoffte vergebens ( ist nicht so, dass er mir nicht leid getan hat) auf etwas Temporeduzierung. Aber nein, der Plan wurde minutengetreu eingehalten. Meine Füße meldeten Alarm und ich ignorierte sie brav. Ab km 30 hörte der echte Spass auf, ich wurde stiller, lauschte auf die Gespräche anderer, ließ mich an die Hand nehmen und setzte einfach Fuß vor Fuß. Wie aus dem Nichts tauchte der heiß ersehnte Eiskeller auf, der zweite Pausenplatz. Es wartete Tee, Kaffee, Keks und ein Thermometer. Die Polarnacht 2012 wird mit 1,5Grad in die Geschichte eingehen. Ich hockte stumm in der Runde und bekam von einem Engel Tee, einen Ausdauertraubenzuckerlutscher und irgendne Schokokaffeebohne in die Hand. Nach der Rast wieder in die Spur zukommen war nicht witzig. Die Füße brannten, die Muskeln streikten und der Stechschritt vorne blieb weiterhin gnadenlos. Ich humpelte hinterher, suchte ein Straßenschild um dem Telefonjoker eine Adresse zu nennen, um dann dort auf ihn zu warten. Als ich meine treuen Begleiter erfolgreich von dannen geschickt hatte und so einsam in der Finsternis am Strassenschild stand, kam plötzlich etwas Kraft (ich wette die Kaffeebohne) daher. Hier rumzuwarten und zu frieren schien mir auch nicht als die Lösung, also bin ich den anderen hinterher gerannt. Noch 8 kleine Kilometer. Der Spruch vom Wanderleiter: "Wenn man Blasen hat, läuft man eben mit Blasen." Ok, dann also weiter. Schritt für Schritt näherten wir uns Falkensee. Schaffen würde ich es aber wie es wohl in meinen Schuhen aussieht?! In Falkensee durfte ich dann in ein warmes Auto klettern und nach Badewanne und Schadensaufnahme gegen 8Uhr ins Bett. Während ich das schreibe, inzwischen ist es wieder abends, wandert der Großteil der Gruppe ihrem Ziel entgegen. Das sind nämlich die ganz Harten, die sich 100km auf den Schuh geschrieben haben. Unvorstellbar! Und die ganz, ganz Harten machen das mindestens einmal im Monat.

50 km Nacht

Geführte Wanderung mit Temperaturmessung an einem Kältepol Berlins; Tagstrecke 50 km auch selbständig nach Kartenskizze möglich
S-Bf Berlin-Buch, Ausgang Wiltbergstr. (Start 1, 20:00 Uhr) – Schönerlinde – Mühlenbeck – Bergfelde – Mc Donalds Glienicke (21 km, Einkehr 00:00–00:40 Uhr) – Frohnau – Hennigsdorf – Nieder Neuendorfer See, Westseite – Große Kuhlake – Eiskeller (43 km / Temperaturmessung, Erfrischungen 04:40–05:10 Uhr) – Landenge Falkenhagener See / Neuer See – Bf Falkensee (50 km / Frühstück 06:30–07:30 Uhr) Die Nachtstrecke (neu) bei GPSies.com: GPSies - 13.1.2012: Berliner Polarnacht Nachtstrecke neu

Donnerstag, 12. Januar 2012

Obstschale in Stereo




Das hat so einen Spass gemacht, ich könnt glatt in Serienproduktion gehen. Eine furchtbarere Schallplatte hab ich nicht finden können und wer hätte gedacht, dass diese Scheibe nach fast 40 Jahren noch Früchte trägt. –––––––––– Morgen um diese Zeit....uiuiuiiiii! Ich sollte schlafen gehen!

Dienstag, 10. Januar 2012

Hosentaschensteine

Viele Steine habe ich schon von den Kindern geschenkt bekommen. Ich bin sozusagen steinreich. Manche habe ich lange in der Tasche spazieren getragen, bis sie schließlich irgendwo rumlagen. Weggeworfen habe ich sicher auch welche aber irgendwie tat es mir auch leid dabei. Denn bei jedem Stein haben sich die Kinder was gedacht. Sie haben ihn gesehen, für wertvoll befunden und verschenkt. Meist verbunden mit einer Geschichte, warum gerade dieser Stein so kostbar ist. Nun haben sie einen Platz gefunden und ich merke, dass ich dringend noch ein paar Steine brauche.

Samstag, 7. Januar 2012

Lieblingsgedicht

Gedicht vom Reh (Verfasser unbekannt)

Leise rieselt der Schnee,
auf einen gefrorenen See
in einem Wald.
Doch bald
kommt ein Reh,
zum See.

Die Neugier vom Reh ist groß,
Es versetzt sich selbst einen Stoß,
Und es geht aufs Eis, das Reh,
doch das Eis ist dünn auf dem See
Ein kurzer Augenblick,
das Eis macht Klick.

Oweh Oweh!
Wo ist das Reh?
Das Reh liegt tiefgekühlt im See.
Nur ein Loch im Eis auf dem See,
erinnert an das dumme Reh.
Und die Moral von dem Gedicht:
Auf dünnes Eis geht man besser nicht!

Donnerstag, 5. Januar 2012

Auge um Auge - Zahn um Zahn

das Duell ist eröffnet. >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>ER gegen Sie.

Die kleinen Freuden




Für mein Leben gerne gehe ich in Läden wo es gebrauchte Dinge gibt. Früher hieß es An&Verkauf, heute Secondhand
Dieses fremde Durcheinander hat für mich einen ganz besonderen Reiz, grad weil jedes Ding ja schon eine Geschichte hat.
Dazu das unerwartete neben dem unmöglichen, ach einfach spannend. Zwischen all dem kitschigenTüdellüt findet sich eine Menge brauchbares Zeug. Gut, dass ich nur eine Stunde Zeit hatte....




aber dringend mit mussten heute:
-eine unbespielte Spielerweiterung für die "Siedler von Catan"
-das Spiel "Scotland Yard"
-ein Setzkasten
-ein Tablett
-Zeugs zum Blei gießen ( wollte hier einer unbedingt machen aber Silvester war es ausverkauft, nun ist das Bleigießset älter als der Wünscher, es stand noch der original DM Preis drauf)
-ein Spitzendeckchen

Die ganze Beute kostete niedliche 5€.
Da freue ich mich schon auf bald, wir brauchen nämlich dringen neue...äh... alte Stühle.