Samstag, 31. Dezember 2011

schneller Rückblick

Der Januar
war geprägt von Schulbesichtigungen, Bewerbungsgesprächen bei Schulleitern.
Endlose Gedankenkreise, Waswärewenngespräche, Hoffnungen, Ängste, Suchen nach DEM Weg.
Keine so schöne Zeit.
Ende des Monats dürfen wir eine Woche in Neukirchen Ski fahren.

  
Der Februar
Die erste Schule lehnt unseren Sohn ab. Frei nach dem Moto nun erst Recht, versuchen wir es am Gymnasium.
Wenigstens ist somit eine Entscheidung gefallen. Die Ängste bleiben und bestimmen weiterhin die Gespäche.
Die seit Anfang Dezember liegenden Schneemassen sind getaut, trotzdem ist es weiterhin sehr kalt.
Sogar kleine, blaue Enten erscheinen auf der Havel.
Die Zeit wird knapp und eine Doktorarbeit will endlich fertig sein. So gibt es viele Überstunden, für den einen am Schreibtisch, für den anderen der Rest.


Der März
Der Monat beginnt mit Schrecken die nicht enden wollen. Erdbeben wird es immer geben, Atomkraftwerke hoffentlich nicht. Wir wechseln von Möchtegernökostrom zu echtem Ökostrom. Die Sorgen bleiben und der Frühling kommt trotzdem.


Der April
ist dieses Jahr der Sommermonat. Es ist heiß und trocken und die Ostereier schmelzen in ihrem Versteck.
Wir verbringen eine kurze Woche an der Ostsee und ein paar Tage im Familien und Kinderparadies Nentershausen. Das Gymnasium hat dem zukünftigen Oberschüler eine Zusage geschickt.

Der Mai
Mein Lieblingsbaum blüht. Es ist ein uralter Obstbaum, der es irgendwie immer wieder schafft. Wir ernähren uns hauptsächlich von Erdbeertorte und der Sommer verabschiedet sich so langsam.

 Der Juni

Die Schule schaltet einen Gang runter, alles riecht nach Ferien. Großer Sohn fährt mit seiner Klasse eine Woche nach Amrum, um anschließend Abschied von einander zu nehmen.
Es regnet viel, ständig und stark. Unser Hof wird in wenigen Augenblicken zum Kinderparadies.

Der Juli
ist eine reiner Ferienmonat. Töchterlein sollte eigentlich das Schwimmen lernen und ich die Geduld. Der Gitarrenspieler nimmt seine letzten Stunden und hängt die Klampfe an den Nagel. Auch die Kindergartenära ist nun endgültig vorbei, wir werden uns fehlen. So viele Abschiede, konnte ich noch nie gut.
Ende des Monats hat endlich auch der Ernährer Urlaub, so gleich packen wir unser Auto voll und düsen in den Süden.

Der August
Die ersten zwei Wochen sind immernoch Ferien. Wir nutzen die Regenpausen und wandern durch die österreichischen Berge. Ansonsten leeren wir Regentonnen und schneiden Rosen zurück.
Die Schule ruft schließlich und wir müssen nach Berlin. Nun wohnen hier drei Schulkinder.
Großkind geht wohlgemut und voller Elan in die neue Schule. Er kennt da niemanden, wir beneiden ihn nicht.


Der September
ist ein richtiger Wonnemonat. Die milden Temperaturen lassen uns doch noch die Badehosen suchen.
In der Oberschule tauchen erste Sorgen auf. Nicht die Leistungen sind das Problem, eher die anderen Mitschüler, die nämlich alle ach so cool sind. Wir beschließen auch etwas cooler zu werden und ich verordne Jeans und freche Sprüche.

Der Oktober
bringt erst mal Herbstferien und wunderbare Tage auf Föhr. Immernoch Badewetter aber irgendwann erinnert sich doch das Wetter an die Jahreszeit und der Herbst bricht mit Macht herein. Wir erleben in einer Woche vier Jahreszeiten.
Die Probleme in der Schule bleiben, Großsohn beschließt einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen.


Der November
ist golden aber irgendwie nicht unser Monat. Die Sorgen in der Schule nehmen zu. Aber immerhin trägt der Selbstverteidigungskurs Früchte. Mein Fahrrad landet unterm Auto und ich Gott sei Dank nur auf der Kühlerhaube.

Der Dezember
Schule bleibt unser Hauptgesprächsthema. Nach einem Lehrergespräch zeigen sich leichte Entspannungen.
Unterrichtsausfall und Ferien tun uns allen gut. Die Kinder schmücken zum ersten Mal den Weihnachtsbaum ganz alleine.




Donnerstag, 22. Dezember 2011

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Radlos

Nun ist es schon einen Monat her, dass mein geliebtes Fahrrad unter die Räder gekommen ist. Die Erleichterung, dass mir weiter nichts passiert ist, ist immer noch groß, trotzdem macht sich leichter Zorn breit. Denn ohne mein Fahrrad bin ich nur ein halber Mensch und in der Stadt ziemlich aufgeschmissen. Ich hätte die Geldausgabe und Kaufentscheidung gerne noch ein paar Jahre aufgeschoben. Mein Fahrrad war zwar lange schon hinüber ABER ICH HATTE WENIGSTENS EINS UND ES FUHR!!!
Das Dilemma, ich brauche eigentlich zwei Räder. Ein Muttirad mit großen Einkaufskörben für die Stadt und ein schickes, schnelles zum flitzen übers Land.

-Muttirad-
-Flitzer-

Tja und nun entscheide mal. Wenn wenigstens die Versicherung schon mal piep gemacht hätte.

Mittwoch, 30. November 2011

Wie immer knapp

aber geschafft









Montag, 14. November 2011

Wenn mir schon nichts einfällt

dann wenigstens ein schönes Liedchen/Filmchen.


 


Montag, 7. November 2011

Morgens halb acht in Berlin



und endlich angekommen in der Zauberwelt.



Er brauchte eine Weile, bis er sich an die scheinbar endlosen Buchstaben ran getraut hat aber nun nutzt er jede Gelegenheit um fix nach Hogwarts zu entwischen. Auch früh morgens zwischen dem Haare kämmen und dem Schuhe anziehen müssen ein paar Zeilen her.

Dienstag, 1. November 2011

Da ist er, der November

Noch ist es schön und bunt draussen. Ihr Augen, saugt euch voll!



Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ganz neue Töne



Das ist ein ganz schön lautes Tenorhorn, welches nicht nur vier mal in der Woche in der Schule beblasen wird, sondern nun auch zu Hause....

Dienstag, 11. Oktober 2011

Wenn Kinder den Tag gestalten


dann gibts
erst Kino mit Popcorn. Anschließend Pommes und Nuggets zum satt essen.
Natürlich nicht ohne Cola.

Überfressener bauchhaltener Sohn: "....ich scheide nun ab. Legt Schokolade mir ins Grab."


Sonntag, 9. Oktober 2011

Liebe Grüße

                                        bringen wir von Föhr mit. 


Alle die bisher vergeblich auf eine Postkarte warten, sei gesagt, es wird auch keine kommen. Wir haben nämlich fleißig gefaulenzt, viel gelesen und uns ordentlich den Wind um die Ohren pusten lassen. Das Wetter war so abwechslungsreich, dass wir in einer Woche alle Jahreszeiten geboten bekamen. Die Kinder konnten sogar noch in der Nordsee baden und barfuß durchs Watt laufen.


Erste noch kleine Herbststürme ließen den Drachen steigen und plötzliche Hagelschauer machten auch mal ein Fußbad nötig.


Da wir nun schon zum vierten Mal auf dem gleichen Bauernhof waren, war es ein bisschen wie nach Hause kommen. Rosa verbrachte viel Zeit bei den Kühen und Kälbchen und ist sich nun nicht mehr so sicher, ob sie lieber doch nicht Prinzessin sondern Kuhbäuerin wird.


Ich kann sie verstehen, denn so sehr wir uns inzwischen mit dem Großstadtleben arrangiert haben,48 heukauende, weiße Ziegen, denen wir einen Besuch abstatteten, wirken doch sehr idyllisch und machen direkt ein wenig neidisch auf dieses heile Leben auf der Insel.
Zu jedem Föhrurlaub gehört auch das Erinnern an die Vorfahren. So spazierten wir auch dieses Mal wieder auf den Friedhof in Nieblum und Süderende. Die Grabsteine sind oft aufwändig verziehrt  und enthalten manch spannende Lebensgeschichte.





Auf den Spuren des Ururgroßvaters, der Pastor in dieser Kirche in Süderende war.



Mittwoch, 5. Oktober 2011

Freitag, 30. September 2011

Der letzte Septembertag

und immernoch T-Shirt-Wetter und das allerbeste......





........zwei Wochen Herbstferien!

Montag, 26. September 2011

Ein Träumchen

Liebes Haus,
wem gehörst Du oder wer passt auf Dich auf?
Seit Jahren laufen wir an Dir vorbei und schauen Dich an.
Wir beobachten Dich und stellen fest, nie jemand da, keine Veränderung und doch ist der Rasen kurz.
Wie gerne würden wir mal durch Deine Türe gehen und Dich von innen sehen.
Kann man Dich mieten oder gar kaufen?
Mhmmmm!

-N-E-U-N-

Also so langsam gehen uns die kleinen Kinder aus, wenn sogar der mittlere schon 9 Jahre alt ist.
Was warst du klein und winzig und vor allem neu vor 9 Jahren.

Nun bist Du schon mitten drin im neuen Lebensjahr und doch klingen die aufregenden Tage nach.
Möge Dein Herz weiterhin so groß sein, Dein Lachen so echt und Dein Witz so ansteckend.

Montag, 19. September 2011

Projekt cooler Junge

Der Alltag in einer Berliner Schule ist rau. Nicht nur das man mit Latein und Mathe zu kämpfen hat, nein der eigentliche Kampf wird verbal geführt und das in den eigenen Reihen.
Harte Worte wie "du stinkst", "Opfer"...... nagen natürlich am Selbstbewusstsein und machen schnell hilflos. Wo hört präpupertäres Dummgequatsche auf und wo fängt echtes Mobbing an?
Das fragen wir uns grad.
Erste Gespräche mit der Lehrerin wurden geführt, coolere Klamotten liegen im Schrank, Männerdeo gehört nun zur Grundausstattung eines 11jährigen Schulkindes. Als nächstes wird ein Selbstverteidigungskurs in Angriff genommen, denn auf dem Schulhof wird ein anderes Selbstbewusstsein gefordert. Da zählt es nicht, ob man sich traut im Musikunterricht die Mondscheinsonate auf dem Klavier zu spielen, im Gegenteil....
Es fehlt ihm an Härte, Schlagfertigkeit und Ignoranz.
Traurige Zeit ist das.

Donnerstag, 15. September 2011

Dienstag, 13. September 2011

Dienstag, 6. September 2011

Wer die Wahl hat


hat die Qual. Seit Tagen bestehen die Eltern-Jungsgespräche hauptsächlich aus Fragen zur Bundestagswahl. Sie wollen genaustens wissen, welche Partei für was steht und verspricht. Da Berlin voller Wahlplakate hängt, gehen die Fragen auch nicht aus.
Und passend dazu durfte der Mittlere heute ganz echte Politiker interviewen und sie nach ihren Wahlversprechen befragen. Nun weiss er, wohin er am 9. September sein Kreuzchen bei der U18 Wahl setzen wird.



Sonntag, 4. September 2011

Der Abschied vom Sommer

Noch ein Mal durch den Sommerwald streifen und sich von den Mücken fressen lassen,


ein letztes mal die Badesachen einpacken und


ausgelassen planschen,



sich treiben lassen



und buddeln.






Von mir aus könnte heute Sommeranfang sein, ich hab noch lange nicht genug....

Donnerstag, 1. September 2011

Dienstag, 30. August 2011

Wir üben Alltag

Inzwischen sind wir mitten drin im Alltag. Alle drei gehen vormittags brav zur Schule und ich hab endlich Gelegenheit mal wieder meine Laufschuhe auszuführen.
Die Nachmittage gestalten sich dagegen um so turbolenter und schaffen mich ziemlich sehr. Wir üben noch und hoffen ganz schnell irgendwie eine Struktur rein zukriegen.
Theoretisch sitzen alle drei, in weit von einander entfernten Ecken und machen ihre Hausaufgaben. Praktisch brauchen sie alle grundsätzlich im selben Moment meine Hilfe. Im Hintergrund klingelt dabei mindestens drei mal das Telefon und gelangweilte Freunde wollen Verabredungen oder Umfragetanten ganz schnell ein paar Antworten. Ich hopse hier also von Schreibplatz zu Schreibplatz, schaue in manch ratloses Gesicht, motiviere, lobe und mecker und lerne nebenbei sämtlich Flüsse der GUS-Länder.
Dabei passiert es dann, dass ich das Hockeytraining völlig vergesse oder die/das Gitarre/Klavier absolut zu kurz kommt.

Rosa geht nun schon die zweite Woche in die Schule. Bis auf das morgentliche Aufstehen, wuppt sie ihren neuen Tagesablauf prima. Sie ist die einzige hier, die sich mit Begeisterung an die Hausaufgaben stürzt.


Übrigens haben wichtige Wissenschaftler wohl heraus gefunden, dass kleine Jungs eine bessere Rechtschreibung haben, wenn sie auf dem Boden liegen. Das behauptet zumindest die Schulleiterin. Nun, wir werden sehen und probieren es derweil schon mal in Mathe.