Donnerstag, 28. April 2011

Dienstag, 26. April 2011

Vollfrühling

Es knallt und blüht an allen Ecken und Enden. So viele Farben, so süße Gerüche. Das Staunen nimmt kein Ende. Ich nehme all die Pracht in den letzten Jahren viel deutlicher wahr.Ob es vielleicht am älter werden liegt?


Sogar der Flieder will schon mitduften.
In Meiner Erinnerung hat der immer erst Ende Mai, Anfang Juni geblüht. Ich weiss das ganz sicher, denn wir Kinder hatten den am 1. Juni, dem Kindertag, zusammen mit Blumen und bunten Bändern an einem Stock.
Hier bei den Beiden  kann man so einen Kinderstab sehen. Der Stab wurde dann den ganzen Tag herum getragen. Schule gab es am Kindertag nicht, sondern am Vormittag ein Sportfest und am Nachmittag dann Kinderdisko mit viel Kuchen und Kinderkaffee. Ich hab den Tag geliebt.

Sonntag, 24. April 2011

Ostersonntag

Der Wald gab heute gar erstaunliche Dinge frei:


Und die Frage, ob sich Gummibären, Schokoeier, Lollies, Kaubonbon und Hühnereier in  Kindermägen miteinander vertragen, wäre auch geklärt.
In diesem Sinne: FROHE OSTERN!

Mittwoch, 20. April 2011

Kinder auf dem Darß

Sie rennt in ihr siebentes Lebensjahr.

Sonntag, 17. April 2011

Mein Weg

Es ist immer wieder ein seltsames Gefühl im Startbereich. Die Ruhe vor dem Sturm, die Aufregung, die dicht gedrängten Menschen.....das Adrenalin kann man förmlich sehen.
Es ist kühl und somit perfekt. Der Moderator verspricht im Ziel scheint die Sonne.
Pünktlich um 9Uhr setzen sich die Läufer fröhlich in Bewegung.



Natürlich bin ich wieder viel zu schnell losgelaufen. Ich versuche mich zu bremsen, um die Kräfte optimal einzuteilen. Ich laufe ganze drei Minuten raus, die ich sogar bis zum Schluss halten kann.
Nach 15km quäle mir ein halbes Gel runter und trage den klebrigen Rest 10km mit mir herum, schließlich schmeiße ich es dann doch weg. Unterwegs gibt es aus vielen freundlichen Händen reichlich Wasser und Cola.
So fliegen die ersten 20km nur so an mir vorbei.
Die Natur atemberaubend schön. Feuchte nebelverhangene Wiesen, Wald, Wald, Wald, Moor, Bodden, Deich, malerische Künstlerkolonien, Ostsee, Steilküste. Das Auge wird verwöhnt, auf dem Starterbeutel steht:
"Seele baden, Sinne salzen" So ist es.
Ab km25 gibts was auf die Ohren. Mein Plan, eine Stunde Nena, dann sollte das Ziel nah sein.

Mein Weg ist mein Weg, ist mein Weg
und kein Schritt führt dich jemals mehr zurück
mein Weg ist mein Weg, ist mein Weg
mit Schatten und mit Tränen
mit Lachen und mit Glück
mein Weg ist mein ureigener Weg
Die Worte tragen mich, ich singe mit, mal laut, mal leise und ernte wahrscheinlich merkwürdige Blicke....und zack schon lande ich bei km36, an dem meine Familie wartet. Nun habe ich Begleitung, denn mein Mann macht mir, den Hasen, den Fotografen und Motivator.
Es ist schön mit ihm zu laufen und es hilft mir weiterhin einfach fröhlich zu sein.

Und wie von selbst wird alles um dich leicht
die Härte schwindet und dein Herz wird weich
und plötzlich siehst du Augen,
die dir Liebe geben woll'n
Gesichter, die dich anschauen,
die dich wie ein Gast nach Hause holen
km36

km40
 Die letzten Meter ziehen sich nun doch, das Ziel ist wirklich greifbar und doch will es scheinbar nicht näher kommen. Aber dann ist es plötzlich geschafft, ich hab es geschafft.Vier Stunden und siebenundzwanzig Minuten sind seit dem Start vergangen und nun stehe ich da, wo ich seit Wochen hin will im Ziel....
und da gab es nicht nur diese "Keks"-Medaille:


sondern vom Motivator noch diese Postkarte:


Freitag, 15. April 2011

Ich will Meer

Ganze fünf Tage Ostseeluft schnuppern, am Stand rumstromern, Füße in den Sand stecken,



Muscheln sammeln, Fisch essen, Geburtstag feiern und zwischendurch fix Marathon laufen. Herrlich, wer wollte das nicht.
Soweit ist auch alles gepackt, nur das Familienoberhaupt ist noch mal schnell dienstlich nach Ulm. Wir sind so nett und warten noch auf ihn....bitte liebe Bahn heute keine Mätzchen.

Mittwoch, 13. April 2011

Mein Laufsteg

Ein paar vorsichtige Blicke werfe ich schon mal auf die Wetterkarte für Sonntag. Gute 10° und eine Regenwahrscheinlichkeit von 10%. Ich glaube das passt so, nur all zu windig sollte es dann nicht sein.

Leider bin ich doch ziemlich aufgeregt. Gerne würde ich gelassener bleiben, das Ding ablaufen und dann zur Tagesordnung übergehen. Ich muss einfach öfter einen Marathon laufen, dann stellt sich vielleicht eine gewisse Routine ein.
Ich versuche mich damit zu beruhigen, dass ich für meine Verhältnisse gut vorbereitet bin. Immerhin bin ich dieses Jahr gute 750km gelaufen. Im Jahr 2009 waren es vor dem Marathon etwa 100km weniger und es hat auch gereicht.

Sonntag, 10. April 2011

cutis anserina

Andere hören zu, ich darf sogar mitsingen. Die Kantorei des Johannesstiftes hat gestern das dritte Mal das Deutsche Requiem aufgeführt. Welch Wahnsinnswerk!
Tränentrocknende Zuschauer hauen mich dabei immer total aus den Socken.

Samstag, 9. April 2011

Trommelwirbel

Mittelgroßer Junge öffnet mit Frühstücksnutellaschnute kleinen Brief mit großem Herzgeklopfe.
Und dann zieht ein Grinsen über diese Schnute.
Ab August ist er Schüler des Kant-Gymnasiums.
Wir freuen uns und sind gespannt was da so auf ihn zukommt.

Freitag, 8. April 2011

Aus dem Tagesspiegel

Der Countdown läuft: Am 8. April müssen Berlins Schulämter auf einen Schlag rund 27000 Siebtklässler benachrichtigen, ob sie den gewünschten Platz an einer Sekundarschule oder einem Gymnasium erhalten. Diesen Tag hat die Bildungsverwaltung als Stichtag gesetzt. Bislang hat nur Neukölln Zweifel angemeldet, ob der Termin zu halten ist. Alle Bezirke beschreiben den Zeitplan als „sehr ehrgeizig“. Am Sonnabend oder spätestens zum Beginn kommender Woche sollen laut Briefzusteller Pin AG die Bescheide ankommen.

Kleines Wunder am Morgen

Geh duschen!
Putz deine Zähne!
Zieh dich an!
Räum die Hockeysachen weg!
Schmeiß die Klamotten nicht auf den Boden!
Du musst endlich los zur Schule!
Beeil Dich, sonst kommst du zu spät zum Training!
Üb Klavier!
Mach deine Hausaufgaben!

.....endlose Aufforderungen; erst freundlich, dann bestimmt, schließlich lauter, am Ende richtig böse......UND es passiert trotzdem nichts. Wie oft bin ich schon morgens völlig fertig, weil es einfach nicht klappen will. Wie oft rennt er völlig aufgelöst in die Schule, weil ich wieder so gemeckert habe. Dabei nützen diese Schimpftiraden überhaupt nichts. Im Gegenteil sie entzweien, sind nutzlos anstrengend und machen alle beteiligten unglücklich.
Seit ein paar Tagen versuche ich bewusst gelassener zu sein. Ich bitte ihn genau ein mal. Dann sieht sein Zimmer eben aus wie Sau und er kommt zu spät zum Training. Die evtl. Konsequenzen kann/muss er letztlich selber tragen.....
Aber, OH WUNDER heute morgen wurde mächtig gewerkelt im Zimmer und (staun-modus-on) plötzlich war der Boden frei geräumt. Die Erkenntnis, Boden voll = kein Staub(Pollen) saugen möglich = starke Allergie = schlecht schlafen, brachte diese Wunder zustande.
Na also!

Donnerstag, 7. April 2011

Noch 10 Tage

Im Grunde ist die Marathonvorbereitung nun abgeschlossen. Es bleiben ein paar lockere kleine Läufe, die mehr für den Kopf sind und die Nervosität im Zaum halten sollen. Ansonsten heißt es ruhig bleiben und sich mal den anderen Dingen im Leben etwas mehr widmen, aufräumen zum Beispiel. Oberste Priorität ist aber nun gesund bleiben....sonst war alles ganz schnell für die Katz.

Ziele: 1. aufrecht und gesund über die Ziellinie kommen
         2. unter 5h laufen
         3. wieder 4:42 schaffen
         4. der Traum wäre 4:30

Es wird weh tun, ich weiss es und freu mich trotzdem drauf .

Montag, 4. April 2011

Ein Wochenende

lang Landluft schnuppern und den Kindern dabei zuschauen, wie sie mit ihresgleichen ausgiebig im Heu toben, reiten, Traktor fahren und Meerschweinchen mästen. Herrlich, nichts müssen, alles dürfen...naja fast, zwischendurch mussten sie doch mal duschen und schlafen.
Um uns die Stunden perfekt zu machen, werkelte ein gelockter Engel in Hof und Küche und ließ die Sonne auf uns scheinen.



Die Zeit verging viel zu schnell. Gut, dass wir wieder (zusammen) kommen werden.

Freitag, 1. April 2011

Der letzte 30er

im Kasten und ich bin froh.
Es folgt ein wunderbares, sonniges und lauffreies Wochenende.