Donnerstag, 31. März 2011

Sonntag, 27. März 2011

Eigentlich

wollte ich heute dem Tag vor genau 14 Jahren gedenken. Ich hätte geschrieben, dass ein junger Bursche, der eigentlich noch ein paar Jahre auf die Weide gehört hätte, nicht locker gelassen hat und mich mit all meinem Sein in die damals beste Disko geschleppt hat.
Naja, wo das mal enden würde ist ja bekannt...

Aber nun will ich doch lieber meinen 7. Sinn erwähnen...der uns heute Abend vielleicht etliche Aufregung erspart hat.
Wenn ein 8jähriger Junge heimlich in der Küche rumstreunert und seine Hände fast unsichtbar sind, dann sollte man manchmal ganz unbedingt dran bleiben. Seine Beute bestand aus einer Handvoll  Bittermandeln.
Nun darf ich hoffen, er hätte gemerkt, wie scheußlich diese Mandeln schmecken aber trotzdem sitzt der Schrecken tief. An so einem Tag ist natürlich kein Arzt im Haus.
Die Mandeln, die es eigentlich schwer zu kaufen gibt, die für einen Stollen gedacht waren, sind inzwischen da wo sie hingehören, tief in der Biotonne. Ich hätte es wissen müssen und ärgere mich am meisten über mich selbst. Dann doch lieber die chemische Alternative oder gar keinen Kuchen.
Der Streuner hatte große Augen und war dann mit einem offiziellen Honigbrot sehr zufrieden.

Freitag, 25. März 2011

Vorletzter LaLa

Heute hab ich mal wieder einen langen Lauf abgespult und dabei Schuhe und das Futter unterwegs getestet.
Nach 15km habe ich mir einen "multi carbo" Geschmacksrichtung lemon genehmigt. Das Zeug schmeckt wie Honig mit Waschpulvergeschmack......ich hab fix noch mal auf die Verpackung geschaut, ob es wirklich zum einnehmen gedacht ist. Bääääx, eigentlich fast unglaublich, dass ich das bisher gut vertragen habe, eventuelle Spätfolgen will ich mal noch nicht ausschließen.
Schuhe sind prima. Keine Blasen, nicht mal der Hallux muckt.
Für die letzten zwei Runden habe ich mir wieder den Jenkins in Endlosschleife auf die Ohren geknallt. So, so der Hammer.
Nach 31km hat ich dann genug, die letzen 5km taten wieder ziemlich weh....ich dacht, dass wird mal besser.
Zur Belohnung gönnte ich mir ein Badewannenmenü:

Mittwoch, 23. März 2011

Dienstag, 22. März 2011

Ein ungleiches Paar



Der Sonntag war für meine Lieblingsschuhe (Brooks Glycerin5) der letzte große Auftritt. Ganz bewusst habe ich sie noch ein mal schick ausgeführt, schon mit dem Wissen die neuen Flitzer kommen ganz bald. Seit heute stehen sie nun bereit. Das gleiche Model wie die Vorgänger, nur drei Generationen später. Morgen werde ich sie testen aber ich ahne schon, sie werden meine Marathonschuhe.
Was tun nun mit den Oldis, Ehemänner sagen einfach; "na  wegwerfen". Mir fällt es schwer die Dinger einfach in die Tonne zu kloppen. Über tausend km bin ich mit ihnen gelaufen. Ich könnte sie in den Keller stellen aber auch von dort werden sie früher oder später in den Müll wandern. Wenn ich wenigstens einen Garten hätte, dann würde ich sie da noch mal in den Dienst stellen.


 

kleine Inventur:
Brooks Glycerin8: 0km
Nike free 3.0: 390km
Mizuni wave rider12: 426km
Nike free run: 70km 
Nike air Pegasus+25: 800km




Montag, 21. März 2011

Geschafft

--Frühlingsanfang 2011--

und der 100. Lauf. (100 Läufen =720km)

Sonntag, 20. März 2011

Der neunundneunzigste Lauf

Wenn am Sonntagmorgen der Wecker um 7 Uhr klingelt, dann ist wohl irgendwas im Busch.
Nach einem schnellen Frühstück und einen paar Instruktionen an die Familie, an die sie sich eh keiner halten wird, bin ich mit dem Zug nach Falkensee, um von dort ambitioniert und mit offizieller Zeitnahme die 10km wieder zurück zu rennen. Der Start war pünktlich, das Wetter mäßig und die Beine gehorchten einigermaßen auf den Kopf.
Nach gut 51 min.war das Ding im Kasten und ich glücklich über eine neue Bestzeit.
Der Tag kann eigentlich nur noch mit ein paar ordentlichen Hockeyspielen, inklusive tollem Tor von Lancelot und einer großen Pizza noch, noch besser werden. Und genau das, haben wir dann am Nachmittag gemacht.
Der Tag war so voll gepackt, das Rosa am Abend schnuteziehend feststellte, sie habe heute noch gar nichts "elektrisches" (Dadddel, Fernsehen, Computer) gemacht.

Freitag, 18. März 2011

Donnerstag, 17. März 2011

Endlich mal abschalten...

und ganz in Ruhe Zeit haben, für ein Mädchenfrühstück.


Jeder Wahnsinn bleibt Wahnsinn, es is wurscht wie du's drehst
Under welchem Begriff des a rennt
Und heißt der Deckmantel Fortschritt, dann is sowieso heiß
weil ma den Wahnsinn erst sehr spät erkennt
Und er nimmt dann eine Form an, die is unkontrollierbar
Wo man nur sag'n kann, des will ich net
Um zu verhindern, dass wir uns wie die Lemminge aufführen
Tu ich alles, was nur irgendwie geht

(STS, Die Kinder san dran)

Sonntag, 13. März 2011

Es könnte alles so gut sein

Das erste richtig milde Wochenende im Jahr. Ohne Jacke draußen spielen lassen, das zweitkleinste Fahrrad entstauben und ausprobieren, erstes laufen mit Dreivierteltights, Pfannkuchenberge backen und essen....alles ganz normal, banal und so friedlich und schön....
Aber die Nachrichten bestimmen dieses Wochenende, entsetzt und starr schauen wir nach Japan und können es doch nicht ermessen.......

Mittwoch, 9. März 2011

7 Wochen ohne

Die Fastenzeit beginnt und ich habe den Tag gleich mal mit einem Stück übrig gebliebenem Kuchen begonnen.
Jedes Jahr bin ich mir der Fastenzeit absolut bewusst und finde trotzdem nicht den richtigen Einstieg. Auf was will ich verzichten?? Am ehesten auf Süßigkeiten.....aber nein das geht doch nicht!!!
Ich bin ein Weichei!
Die evangelische Kirche ist freundlich und hat die Lösung.

Ich geb mir Mühe, den ich war es wirklich.

Dienstag, 8. März 2011

täglich planlos

Eigentlich mag ich überhaupt keine Trainingspläne auch jetzt für den Marathon laufe ich planlos und einfach frei Schnauze. Ich finde einfach, die darin enthaltenen Tempoläufe, Intervallläufe, Steigerungsläufe.....nicht überflüssig aber total daneben. Dieses Gejapse nach Luft  ist furchtbar, anstrengend und lusttötend. Den Preis dafür langsamer zu sein zahle ich einfach mal gerne. Denn......

Mit Ausdauer erreichte die Schnecke die Arche.
(Charles Haddon Spurgeon)

Aber ab und an sehe ich doch mal auf so einen Trainingsplan und schaue, was die Konkurrenz so treibt.
Ich stelle fest, so schlecht sieht es gar nicht aus, habe ich  doch eine ganze Menge km gesammelt. Ein Plan sieht diese Woche insgesamt 74km vor (umfall!) und ich will es direkt mal probieren, denn auch eine Schnecke macht Strecke.

Montag, 7. März 2011

9 mal

-über den kleinen Steg
-entlang der Havel
-den ungemütlichen Hang hinauf
-durch das Wäldchen
-über die lange Brücke
-mitten durch den Matsch
-die Auffahrt hoch
-die Straße entlang
-die lap-Taste drücken

so einfach sind 30km.
Jetzt schnell einen Kaffee in der Wanne und schon kommen die lieben Kinderlein nach Hause.
Uff!!

Sonntag, 6. März 2011

Morgen Abend müssen unbedingt 30km auf dem Marathonkonto verzeichnet sein.
Ich weiss nicht, wer mir morgen meine mentalen und körperlichen Kräfte zuteilt aber ich brauche dringend eine große Portion davon bitte.
Das Meine dazu habe ich getan; die Montagswäsche ist gewaschen, das Wochenendchaos ist größenteils beseitigt, der ipod ist voll und heute Abend werde ich eine extra große Portion Nudeln gegessen haben.
Also bitte.....!!!

Das Wochenende war sonnig und abwechslungsreich. Gestern waren wir in Dahlem um das Grab meiner Halbschwester zu suchen. Leider ohne Erfolg. Die Kinder fanden es natürlich höchst interessant zu hören, warum ich nicht genau weiss wie sie heisst und wo sich das Grab befindet. .

Donnerstag, 3. März 2011

Gute Launelied

Ein Tag, an dem ein lieber, nicht mehr müder aber noch strubbeliger Junge, mit einem Milchkaffee in der Hand die Mama weckt, der kann nur gut werden.



Ich glaube, mein Mädchen braucht dringend eine CD von denen.

Mittwoch, 2. März 2011

Kleine Mädchenträume

"Ich wünschte, dass es Papa zwei mal gäbe. Dann könntest du einen behalten und ich könnte auch einen heiraten."

Dienstag, 1. März 2011

Frühlingsanfang

zumindest den meteorologischen Meilenstein haben wir schon geschafft.
Gestern lief es gar nicht gut. Enttäuscht und völlig groggy bin ich bei herrlichstem Wetter 23km durch die Gegend geschlurft. Vielleicht erwarte ich zu viel und zu schnell. Ich dachte einfach, das 25km gut und locker hinzukriegen wären.

Freitag, 25. Februar 2011

-Freutag-



Das Wochenende steht vor der Tür und noch dazu mit der Aussicht, das es ruhig und entspannt wird.
Das ist schön. Und an so einem Tag, darf man seinem (sehr süßen) Sohn auch einfach mal einen Zitronenkuchen auf den Frühstückstisch stellen, um dann zuzuschauen, wie er ihn genüßlich in die Milch taucht.
Am Nachmittag hat Rosa Spielbesuch und ich belausche die beiden beim Mädchen sein. Es ist wirklich ein ganz anderes spielen, begleitet von  vielem Gekicher und Gequatsche. Woher wissen das die Beiden?

Eine weitere Tatsache sich heute zu freuen ist diese Nachricht.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Eine andere Welt

Draußen klirrt der Frost, darum heut mal ein Blick ins Warme.Wir haben das Becken endlich mal mit neuen Bewohnern bestückt. So sind nun 30 Neons, 15 Rote Rios (von denen 5 noch überlegen, ob sie wirklich Rote Rios sind...) und minikleine "Drachenwelse" (??!!) eingezogen. Auch in die rechte Hierwächstimmernichtsecke habe ich jetzt, da der L-Wels hinweggeschieden ist, einen Echinodorus gepflanzt.

Die Beine fühlen sich beim laufen noch ein wenig schwer und träge an, sie haben den Montag noch nicht vergessen. Aber immerhin schnurrt kein Kater in ihnen. So langsam rückt der Marathon in greifbare Nähe.
Ehrfürchtige Vorfreude macht sich breit.

Montag, 21. Februar 2011

Laufen bis die Sonne kommt

Heute wollte mal wieder ein langer Lauf gelaufen werden. Auch innerfamiliär wurde schon etwas gedrängelt...
Also habe ich mich gleich nachdem die Familie aus dem Haus war, auf die Socken und Schuhe gemacht.
Ich war mir nicht sicher, wie weit ich laufen wollen würde, nahm mir aber mindesten 25km vor, vielleicht sogar 28.
Es ist immernoch richtig kalt draußen, zu kalt. Ich habe diese Kälte beim loslaufen einfach satt und hätte gerne wenigsten ein paar kleine Plusgrade. Nach gut 2km war die Kälte besiegt, die Füße wurden warm und es fing an rund zu laufen.


Am Wendepunkt in einem Park hat die Havel aus einem Dornenstrauch, einen undurchdringbaren Zaun geformt. Ich nahm mir die Zeit für Fotos und ein paar kleine Schlucke aus der Flasche.
Inzwischen ist der Himmel richtig blau geworden und die Sonne wärmte ganz vorsichtig.
Ich glaube, das Wichtigste bei so langen Strecken ist, das Hirn ausschalten zu können. Einfach nicht an die Strecke und die Zeit zu denken und stur Schritt für Schritt vorwärts zu traben. Das klappt nicht immer so gut, oft bekomme ich eine Art Panik.

Aber mit der richtigen Geschichte im Ohr, lief es heute gut.
Nach 3,5 Stunden war ich wieder zu Hause und durfte mich mit einem Kaffee in der heißen BadewOnne ausstrecken und stolz auf 30km sein.