Dienstag, 10. Mai 2011

Sommer im Mai

Es ist warm geworden, richtig warm. Wunderbares Wetter um draußen zu sein und sich ein schattiges Plätzchen zu suchen. Sofort wird das Laufen schwieriger. Die Beine sind schwer, das Herz rast und die Finger schwellen an. Ja ja, ich weiß, ich bin ja selber schuld, Hoch Uta und so....
Ich versuche nun an warmen Tagen mit kurzen schnellen Einheiten dranzubleiben und längere Läufe auf kühle Tage zu legen. Ich hoffe es klappt, denn ich habe im Herbst doch noch einiges vor, da heißt es; dran bleiben!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Neues im Mai

Vor ner Weile habe auch ich das Buch Born to Run gelesen. Seit dem spiele ich mit dem Gedanken mich im barfuß laufen zu probieren. Nun ist die Großstadt nicht so der fußfreundlichste Ort auf der Welt, um es so ganz pur zu tun. Darum schlich ich seit längerem um "Barfuß-Schuhe" herum. Bis gestern konnte ich dem Schnäppchen von Deichhausen auch wiederstehen aber dann wurde ich doch schwach und trug sie stolz nach Hause.
Nun werden wir uns anfreunden, da bin ich mir sicher. Gleich heute haben sie mich vorsichtige 5km durch den Park getragen. Es läuft sich irgendwie zarter und der Kopf ist deutlich bewusster bei den Füßen. Das finde ich wirklich spannend. Mal sehen, ob ich mit den Nichtschuhen demnächst mal 10km laufen kann.
Langfristige Erfahrungen werden zeigen, ob ich mir dann mal die Originalvariante gönne.

Sonntag, 1. Mai 2011

Ein Wochenende im Müttergenesungswerk

hätte nicht schöner, lustiger, leckerer, entspannender und erholsamer sein können.
Ca. 40 Sänger der Kantorei trafen sich zu einem gemeinsamen Wochenende, um ausgiebig und in Ruhe proben zu können.
Die Fahrt ging nach Kirchmöser. Hört sich weit an, ist aber fast umme Ecke.
Ein kleines Paradies an einem recht großen See gelegen, umgeben von endlosem Grün.
Noch nie habe ich so viel Nachtigallengezwitscher gehört. Rund um die Uhr waren sie zugange.  Die kleinen Sänger haben diesen Wettstreit gnadenlos gewonnen, denn die menschlichen Mitsänger haben spätestens um 2Uhr nachts Ruhe gegeben.
Ein weiteres ungeplantes Highlight war eine sensationelle "Mückenhochzeit". Millionen tollkühner Mückenmännchen umschwärmten im Abendrot unser Herbergshaus. Wir konnten dieses Schauspiel im sicheren Dachgeschoss verfolgen und waren irgendwo zwischen entsetzt und entzückt. Keiner hatte so etwas je gesehen, ein wirkliches Spektakel. Im Sommer wird sicher viel Blut fließen müssen....
Darum fahren wir lieber wieder im sicheren Frühjahr 2012 nach Kirchmöser.

Donnerstag, 28. April 2011

Dienstag, 26. April 2011

Vollfrühling

Es knallt und blüht an allen Ecken und Enden. So viele Farben, so süße Gerüche. Das Staunen nimmt kein Ende. Ich nehme all die Pracht in den letzten Jahren viel deutlicher wahr.Ob es vielleicht am älter werden liegt?


Sogar der Flieder will schon mitduften.
In Meiner Erinnerung hat der immer erst Ende Mai, Anfang Juni geblüht. Ich weiss das ganz sicher, denn wir Kinder hatten den am 1. Juni, dem Kindertag, zusammen mit Blumen und bunten Bändern an einem Stock.
Hier bei den Beiden  kann man so einen Kinderstab sehen. Der Stab wurde dann den ganzen Tag herum getragen. Schule gab es am Kindertag nicht, sondern am Vormittag ein Sportfest und am Nachmittag dann Kinderdisko mit viel Kuchen und Kinderkaffee. Ich hab den Tag geliebt.

Sonntag, 24. April 2011

Ostersonntag

Der Wald gab heute gar erstaunliche Dinge frei:


Und die Frage, ob sich Gummibären, Schokoeier, Lollies, Kaubonbon und Hühnereier in  Kindermägen miteinander vertragen, wäre auch geklärt.
In diesem Sinne: FROHE OSTERN!

Mittwoch, 20. April 2011

Kinder auf dem Darß

Sie rennt in ihr siebentes Lebensjahr.

Sonntag, 17. April 2011

Mein Weg

Es ist immer wieder ein seltsames Gefühl im Startbereich. Die Ruhe vor dem Sturm, die Aufregung, die dicht gedrängten Menschen.....das Adrenalin kann man förmlich sehen.
Es ist kühl und somit perfekt. Der Moderator verspricht im Ziel scheint die Sonne.
Pünktlich um 9Uhr setzen sich die Läufer fröhlich in Bewegung.



Natürlich bin ich wieder viel zu schnell losgelaufen. Ich versuche mich zu bremsen, um die Kräfte optimal einzuteilen. Ich laufe ganze drei Minuten raus, die ich sogar bis zum Schluss halten kann.
Nach 15km quäle mir ein halbes Gel runter und trage den klebrigen Rest 10km mit mir herum, schließlich schmeiße ich es dann doch weg. Unterwegs gibt es aus vielen freundlichen Händen reichlich Wasser und Cola.
So fliegen die ersten 20km nur so an mir vorbei.
Die Natur atemberaubend schön. Feuchte nebelverhangene Wiesen, Wald, Wald, Wald, Moor, Bodden, Deich, malerische Künstlerkolonien, Ostsee, Steilküste. Das Auge wird verwöhnt, auf dem Starterbeutel steht:
"Seele baden, Sinne salzen" So ist es.
Ab km25 gibts was auf die Ohren. Mein Plan, eine Stunde Nena, dann sollte das Ziel nah sein.

Mein Weg ist mein Weg, ist mein Weg
und kein Schritt führt dich jemals mehr zurück
mein Weg ist mein Weg, ist mein Weg
mit Schatten und mit Tränen
mit Lachen und mit Glück
mein Weg ist mein ureigener Weg
Die Worte tragen mich, ich singe mit, mal laut, mal leise und ernte wahrscheinlich merkwürdige Blicke....und zack schon lande ich bei km36, an dem meine Familie wartet. Nun habe ich Begleitung, denn mein Mann macht mir, den Hasen, den Fotografen und Motivator.
Es ist schön mit ihm zu laufen und es hilft mir weiterhin einfach fröhlich zu sein.

Und wie von selbst wird alles um dich leicht
die Härte schwindet und dein Herz wird weich
und plötzlich siehst du Augen,
die dir Liebe geben woll'n
Gesichter, die dich anschauen,
die dich wie ein Gast nach Hause holen
km36

km40
 Die letzten Meter ziehen sich nun doch, das Ziel ist wirklich greifbar und doch will es scheinbar nicht näher kommen. Aber dann ist es plötzlich geschafft, ich hab es geschafft.Vier Stunden und siebenundzwanzig Minuten sind seit dem Start vergangen und nun stehe ich da, wo ich seit Wochen hin will im Ziel....
und da gab es nicht nur diese "Keks"-Medaille:


sondern vom Motivator noch diese Postkarte:


Freitag, 15. April 2011

Ich will Meer

Ganze fünf Tage Ostseeluft schnuppern, am Stand rumstromern, Füße in den Sand stecken,



Muscheln sammeln, Fisch essen, Geburtstag feiern und zwischendurch fix Marathon laufen. Herrlich, wer wollte das nicht.
Soweit ist auch alles gepackt, nur das Familienoberhaupt ist noch mal schnell dienstlich nach Ulm. Wir sind so nett und warten noch auf ihn....bitte liebe Bahn heute keine Mätzchen.

Mittwoch, 13. April 2011

Mein Laufsteg

Ein paar vorsichtige Blicke werfe ich schon mal auf die Wetterkarte für Sonntag. Gute 10° und eine Regenwahrscheinlichkeit von 10%. Ich glaube das passt so, nur all zu windig sollte es dann nicht sein.

Leider bin ich doch ziemlich aufgeregt. Gerne würde ich gelassener bleiben, das Ding ablaufen und dann zur Tagesordnung übergehen. Ich muss einfach öfter einen Marathon laufen, dann stellt sich vielleicht eine gewisse Routine ein.
Ich versuche mich damit zu beruhigen, dass ich für meine Verhältnisse gut vorbereitet bin. Immerhin bin ich dieses Jahr gute 750km gelaufen. Im Jahr 2009 waren es vor dem Marathon etwa 100km weniger und es hat auch gereicht.

Sonntag, 10. April 2011

cutis anserina

Andere hören zu, ich darf sogar mitsingen. Die Kantorei des Johannesstiftes hat gestern das dritte Mal das Deutsche Requiem aufgeführt. Welch Wahnsinnswerk!
Tränentrocknende Zuschauer hauen mich dabei immer total aus den Socken.

Samstag, 9. April 2011

Trommelwirbel

Mittelgroßer Junge öffnet mit Frühstücksnutellaschnute kleinen Brief mit großem Herzgeklopfe.
Und dann zieht ein Grinsen über diese Schnute.
Ab August ist er Schüler des Kant-Gymnasiums.
Wir freuen uns und sind gespannt was da so auf ihn zukommt.

Freitag, 8. April 2011

Aus dem Tagesspiegel

Der Countdown läuft: Am 8. April müssen Berlins Schulämter auf einen Schlag rund 27000 Siebtklässler benachrichtigen, ob sie den gewünschten Platz an einer Sekundarschule oder einem Gymnasium erhalten. Diesen Tag hat die Bildungsverwaltung als Stichtag gesetzt. Bislang hat nur Neukölln Zweifel angemeldet, ob der Termin zu halten ist. Alle Bezirke beschreiben den Zeitplan als „sehr ehrgeizig“. Am Sonnabend oder spätestens zum Beginn kommender Woche sollen laut Briefzusteller Pin AG die Bescheide ankommen.

Kleines Wunder am Morgen

Geh duschen!
Putz deine Zähne!
Zieh dich an!
Räum die Hockeysachen weg!
Schmeiß die Klamotten nicht auf den Boden!
Du musst endlich los zur Schule!
Beeil Dich, sonst kommst du zu spät zum Training!
Üb Klavier!
Mach deine Hausaufgaben!

.....endlose Aufforderungen; erst freundlich, dann bestimmt, schließlich lauter, am Ende richtig böse......UND es passiert trotzdem nichts. Wie oft bin ich schon morgens völlig fertig, weil es einfach nicht klappen will. Wie oft rennt er völlig aufgelöst in die Schule, weil ich wieder so gemeckert habe. Dabei nützen diese Schimpftiraden überhaupt nichts. Im Gegenteil sie entzweien, sind nutzlos anstrengend und machen alle beteiligten unglücklich.
Seit ein paar Tagen versuche ich bewusst gelassener zu sein. Ich bitte ihn genau ein mal. Dann sieht sein Zimmer eben aus wie Sau und er kommt zu spät zum Training. Die evtl. Konsequenzen kann/muss er letztlich selber tragen.....
Aber, OH WUNDER heute morgen wurde mächtig gewerkelt im Zimmer und (staun-modus-on) plötzlich war der Boden frei geräumt. Die Erkenntnis, Boden voll = kein Staub(Pollen) saugen möglich = starke Allergie = schlecht schlafen, brachte diese Wunder zustande.
Na also!

Donnerstag, 7. April 2011

Noch 10 Tage

Im Grunde ist die Marathonvorbereitung nun abgeschlossen. Es bleiben ein paar lockere kleine Läufe, die mehr für den Kopf sind und die Nervosität im Zaum halten sollen. Ansonsten heißt es ruhig bleiben und sich mal den anderen Dingen im Leben etwas mehr widmen, aufräumen zum Beispiel. Oberste Priorität ist aber nun gesund bleiben....sonst war alles ganz schnell für die Katz.

Ziele: 1. aufrecht und gesund über die Ziellinie kommen
         2. unter 5h laufen
         3. wieder 4:42 schaffen
         4. der Traum wäre 4:30

Es wird weh tun, ich weiss es und freu mich trotzdem drauf .

Montag, 4. April 2011

Ein Wochenende

lang Landluft schnuppern und den Kindern dabei zuschauen, wie sie mit ihresgleichen ausgiebig im Heu toben, reiten, Traktor fahren und Meerschweinchen mästen. Herrlich, nichts müssen, alles dürfen...naja fast, zwischendurch mussten sie doch mal duschen und schlafen.
Um uns die Stunden perfekt zu machen, werkelte ein gelockter Engel in Hof und Küche und ließ die Sonne auf uns scheinen.



Die Zeit verging viel zu schnell. Gut, dass wir wieder (zusammen) kommen werden.

Freitag, 1. April 2011

Der letzte 30er

im Kasten und ich bin froh.
Es folgt ein wunderbares, sonniges und lauffreies Wochenende.

Donnerstag, 31. März 2011

Sonntag, 27. März 2011

Eigentlich

wollte ich heute dem Tag vor genau 14 Jahren gedenken. Ich hätte geschrieben, dass ein junger Bursche, der eigentlich noch ein paar Jahre auf die Weide gehört hätte, nicht locker gelassen hat und mich mit all meinem Sein in die damals beste Disko geschleppt hat.
Naja, wo das mal enden würde ist ja bekannt...

Aber nun will ich doch lieber meinen 7. Sinn erwähnen...der uns heute Abend vielleicht etliche Aufregung erspart hat.
Wenn ein 8jähriger Junge heimlich in der Küche rumstreunert und seine Hände fast unsichtbar sind, dann sollte man manchmal ganz unbedingt dran bleiben. Seine Beute bestand aus einer Handvoll  Bittermandeln.
Nun darf ich hoffen, er hätte gemerkt, wie scheußlich diese Mandeln schmecken aber trotzdem sitzt der Schrecken tief. An so einem Tag ist natürlich kein Arzt im Haus.
Die Mandeln, die es eigentlich schwer zu kaufen gibt, die für einen Stollen gedacht waren, sind inzwischen da wo sie hingehören, tief in der Biotonne. Ich hätte es wissen müssen und ärgere mich am meisten über mich selbst. Dann doch lieber die chemische Alternative oder gar keinen Kuchen.
Der Streuner hatte große Augen und war dann mit einem offiziellen Honigbrot sehr zufrieden.

Freitag, 25. März 2011

Vorletzter LaLa

Heute hab ich mal wieder einen langen Lauf abgespult und dabei Schuhe und das Futter unterwegs getestet.
Nach 15km habe ich mir einen "multi carbo" Geschmacksrichtung lemon genehmigt. Das Zeug schmeckt wie Honig mit Waschpulvergeschmack......ich hab fix noch mal auf die Verpackung geschaut, ob es wirklich zum einnehmen gedacht ist. Bääääx, eigentlich fast unglaublich, dass ich das bisher gut vertragen habe, eventuelle Spätfolgen will ich mal noch nicht ausschließen.
Schuhe sind prima. Keine Blasen, nicht mal der Hallux muckt.
Für die letzten zwei Runden habe ich mir wieder den Jenkins in Endlosschleife auf die Ohren geknallt. So, so der Hammer.
Nach 31km hat ich dann genug, die letzen 5km taten wieder ziemlich weh....ich dacht, dass wird mal besser.
Zur Belohnung gönnte ich mir ein Badewannenmenü:

Mittwoch, 23. März 2011

Dienstag, 22. März 2011

Ein ungleiches Paar



Der Sonntag war für meine Lieblingsschuhe (Brooks Glycerin5) der letzte große Auftritt. Ganz bewusst habe ich sie noch ein mal schick ausgeführt, schon mit dem Wissen die neuen Flitzer kommen ganz bald. Seit heute stehen sie nun bereit. Das gleiche Model wie die Vorgänger, nur drei Generationen später. Morgen werde ich sie testen aber ich ahne schon, sie werden meine Marathonschuhe.
Was tun nun mit den Oldis, Ehemänner sagen einfach; "na  wegwerfen". Mir fällt es schwer die Dinger einfach in die Tonne zu kloppen. Über tausend km bin ich mit ihnen gelaufen. Ich könnte sie in den Keller stellen aber auch von dort werden sie früher oder später in den Müll wandern. Wenn ich wenigstens einen Garten hätte, dann würde ich sie da noch mal in den Dienst stellen.


 

kleine Inventur:
Brooks Glycerin8: 0km
Nike free 3.0: 390km
Mizuni wave rider12: 426km
Nike free run: 70km 
Nike air Pegasus+25: 800km




Montag, 21. März 2011

Geschafft

--Frühlingsanfang 2011--

und der 100. Lauf. (100 Läufen =720km)

Sonntag, 20. März 2011

Der neunundneunzigste Lauf

Wenn am Sonntagmorgen der Wecker um 7 Uhr klingelt, dann ist wohl irgendwas im Busch.
Nach einem schnellen Frühstück und einen paar Instruktionen an die Familie, an die sie sich eh keiner halten wird, bin ich mit dem Zug nach Falkensee, um von dort ambitioniert und mit offizieller Zeitnahme die 10km wieder zurück zu rennen. Der Start war pünktlich, das Wetter mäßig und die Beine gehorchten einigermaßen auf den Kopf.
Nach gut 51 min.war das Ding im Kasten und ich glücklich über eine neue Bestzeit.
Der Tag kann eigentlich nur noch mit ein paar ordentlichen Hockeyspielen, inklusive tollem Tor von Lancelot und einer großen Pizza noch, noch besser werden. Und genau das, haben wir dann am Nachmittag gemacht.
Der Tag war so voll gepackt, das Rosa am Abend schnuteziehend feststellte, sie habe heute noch gar nichts "elektrisches" (Dadddel, Fernsehen, Computer) gemacht.

Freitag, 18. März 2011

Donnerstag, 17. März 2011

Endlich mal abschalten...

und ganz in Ruhe Zeit haben, für ein Mädchenfrühstück.


Jeder Wahnsinn bleibt Wahnsinn, es is wurscht wie du's drehst
Under welchem Begriff des a rennt
Und heißt der Deckmantel Fortschritt, dann is sowieso heiß
weil ma den Wahnsinn erst sehr spät erkennt
Und er nimmt dann eine Form an, die is unkontrollierbar
Wo man nur sag'n kann, des will ich net
Um zu verhindern, dass wir uns wie die Lemminge aufführen
Tu ich alles, was nur irgendwie geht

(STS, Die Kinder san dran)

Sonntag, 13. März 2011

Es könnte alles so gut sein

Das erste richtig milde Wochenende im Jahr. Ohne Jacke draußen spielen lassen, das zweitkleinste Fahrrad entstauben und ausprobieren, erstes laufen mit Dreivierteltights, Pfannkuchenberge backen und essen....alles ganz normal, banal und so friedlich und schön....
Aber die Nachrichten bestimmen dieses Wochenende, entsetzt und starr schauen wir nach Japan und können es doch nicht ermessen.......

Mittwoch, 9. März 2011

7 Wochen ohne

Die Fastenzeit beginnt und ich habe den Tag gleich mal mit einem Stück übrig gebliebenem Kuchen begonnen.
Jedes Jahr bin ich mir der Fastenzeit absolut bewusst und finde trotzdem nicht den richtigen Einstieg. Auf was will ich verzichten?? Am ehesten auf Süßigkeiten.....aber nein das geht doch nicht!!!
Ich bin ein Weichei!
Die evangelische Kirche ist freundlich und hat die Lösung.

Ich geb mir Mühe, den ich war es wirklich.

Dienstag, 8. März 2011

täglich planlos

Eigentlich mag ich überhaupt keine Trainingspläne auch jetzt für den Marathon laufe ich planlos und einfach frei Schnauze. Ich finde einfach, die darin enthaltenen Tempoläufe, Intervallläufe, Steigerungsläufe.....nicht überflüssig aber total daneben. Dieses Gejapse nach Luft  ist furchtbar, anstrengend und lusttötend. Den Preis dafür langsamer zu sein zahle ich einfach mal gerne. Denn......

Mit Ausdauer erreichte die Schnecke die Arche.
(Charles Haddon Spurgeon)

Aber ab und an sehe ich doch mal auf so einen Trainingsplan und schaue, was die Konkurrenz so treibt.
Ich stelle fest, so schlecht sieht es gar nicht aus, habe ich  doch eine ganze Menge km gesammelt. Ein Plan sieht diese Woche insgesamt 74km vor (umfall!) und ich will es direkt mal probieren, denn auch eine Schnecke macht Strecke.

Montag, 7. März 2011

9 mal

-über den kleinen Steg
-entlang der Havel
-den ungemütlichen Hang hinauf
-durch das Wäldchen
-über die lange Brücke
-mitten durch den Matsch
-die Auffahrt hoch
-die Straße entlang
-die lap-Taste drücken

so einfach sind 30km.
Jetzt schnell einen Kaffee in der Wanne und schon kommen die lieben Kinderlein nach Hause.
Uff!!

Sonntag, 6. März 2011

Morgen Abend müssen unbedingt 30km auf dem Marathonkonto verzeichnet sein.
Ich weiss nicht, wer mir morgen meine mentalen und körperlichen Kräfte zuteilt aber ich brauche dringend eine große Portion davon bitte.
Das Meine dazu habe ich getan; die Montagswäsche ist gewaschen, das Wochenendchaos ist größenteils beseitigt, der ipod ist voll und heute Abend werde ich eine extra große Portion Nudeln gegessen haben.
Also bitte.....!!!

Das Wochenende war sonnig und abwechslungsreich. Gestern waren wir in Dahlem um das Grab meiner Halbschwester zu suchen. Leider ohne Erfolg. Die Kinder fanden es natürlich höchst interessant zu hören, warum ich nicht genau weiss wie sie heisst und wo sich das Grab befindet. .

Donnerstag, 3. März 2011

Gute Launelied

Ein Tag, an dem ein lieber, nicht mehr müder aber noch strubbeliger Junge, mit einem Milchkaffee in der Hand die Mama weckt, der kann nur gut werden.



Ich glaube, mein Mädchen braucht dringend eine CD von denen.

Mittwoch, 2. März 2011

Kleine Mädchenträume

"Ich wünschte, dass es Papa zwei mal gäbe. Dann könntest du einen behalten und ich könnte auch einen heiraten."

Dienstag, 1. März 2011

Frühlingsanfang

zumindest den meteorologischen Meilenstein haben wir schon geschafft.
Gestern lief es gar nicht gut. Enttäuscht und völlig groggy bin ich bei herrlichstem Wetter 23km durch die Gegend geschlurft. Vielleicht erwarte ich zu viel und zu schnell. Ich dachte einfach, das 25km gut und locker hinzukriegen wären.

Freitag, 25. Februar 2011

-Freutag-



Das Wochenende steht vor der Tür und noch dazu mit der Aussicht, das es ruhig und entspannt wird.
Das ist schön. Und an so einem Tag, darf man seinem (sehr süßen) Sohn auch einfach mal einen Zitronenkuchen auf den Frühstückstisch stellen, um dann zuzuschauen, wie er ihn genüßlich in die Milch taucht.
Am Nachmittag hat Rosa Spielbesuch und ich belausche die beiden beim Mädchen sein. Es ist wirklich ein ganz anderes spielen, begleitet von  vielem Gekicher und Gequatsche. Woher wissen das die Beiden?

Eine weitere Tatsache sich heute zu freuen ist diese Nachricht.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Eine andere Welt

Draußen klirrt der Frost, darum heut mal ein Blick ins Warme.Wir haben das Becken endlich mal mit neuen Bewohnern bestückt. So sind nun 30 Neons, 15 Rote Rios (von denen 5 noch überlegen, ob sie wirklich Rote Rios sind...) und minikleine "Drachenwelse" (??!!) eingezogen. Auch in die rechte Hierwächstimmernichtsecke habe ich jetzt, da der L-Wels hinweggeschieden ist, einen Echinodorus gepflanzt.

Die Beine fühlen sich beim laufen noch ein wenig schwer und träge an, sie haben den Montag noch nicht vergessen. Aber immerhin schnurrt kein Kater in ihnen. So langsam rückt der Marathon in greifbare Nähe.
Ehrfürchtige Vorfreude macht sich breit.

Montag, 21. Februar 2011

Laufen bis die Sonne kommt

Heute wollte mal wieder ein langer Lauf gelaufen werden. Auch innerfamiliär wurde schon etwas gedrängelt...
Also habe ich mich gleich nachdem die Familie aus dem Haus war, auf die Socken und Schuhe gemacht.
Ich war mir nicht sicher, wie weit ich laufen wollen würde, nahm mir aber mindesten 25km vor, vielleicht sogar 28.
Es ist immernoch richtig kalt draußen, zu kalt. Ich habe diese Kälte beim loslaufen einfach satt und hätte gerne wenigsten ein paar kleine Plusgrade. Nach gut 2km war die Kälte besiegt, die Füße wurden warm und es fing an rund zu laufen.


Am Wendepunkt in einem Park hat die Havel aus einem Dornenstrauch, einen undurchdringbaren Zaun geformt. Ich nahm mir die Zeit für Fotos und ein paar kleine Schlucke aus der Flasche.
Inzwischen ist der Himmel richtig blau geworden und die Sonne wärmte ganz vorsichtig.
Ich glaube, das Wichtigste bei so langen Strecken ist, das Hirn ausschalten zu können. Einfach nicht an die Strecke und die Zeit zu denken und stur Schritt für Schritt vorwärts zu traben. Das klappt nicht immer so gut, oft bekomme ich eine Art Panik.

Aber mit der richtigen Geschichte im Ohr, lief es heute gut.
Nach 3,5 Stunden war ich wieder zu Hause und durfte mich mit einem Kaffee in der heißen BadewOnne ausstrecken und stolz auf 30km sein.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Dienstag, 15. Februar 2011

Morgen

dürfen meine neuen "Babies" mit mir kommen und zeigen, was wir können.



Der erste Lauf in neuen Schuhen ist immer ein ganz besonderer, der erste Lauf in neuen free´s wird eine Wonne.
Sie werden natürlich in den Wald geführt.
Hoffentlich ahnen die fleißigen Näher und Näherinnen im fernen China, wie froh sie eine Endverbraucherin mit ihrer Arbeit machen.
In meinem ersten Leben, tief im Billiglohnland DDR, saß ich selber an ihrer Stelle und kann mich so ungefähr in ihre Lage versetzten. Schön ist was anderes.
Ich werde diese Schuhe kaum hegen und pflegen, dafür aber ganz oft ausführen.

Sonntag, 13. Februar 2011

Tag 64

Ein laLa war fällig. 23km, bis auf den letzt möglichen Wochentag geschoben, liegen hinter mir.
Hab meine Zeitvorgabe (soll: 6:40; ist: 6:34) gut halten können und war nach 2h32min wieder vor der Haustür gelandet. Tragisch ist nur, wenn man 1900kcal. verbraten hat und kein anständiger Süßkram im Hause ist....

Es ist immernoch schwierig geeignete Strecken zu finden, da immernoch sehr viel überflutet ist.
Weil es doch februarmäßig kalt ist und bleiben wird, dauert es sicher noch eine ganze Weile, bis aus den Seen Wege und Wiesen geworden sind.

Donnerstag, 10. Februar 2011

5 von 10km

Styropor, Flaschen, Wattestäbchen, Deckel......alles in der Havel!








Dienstag, 8. Februar 2011

Förderprognose

mein Wort des Winters!!!
Die Anmeldung ist abgegeben, nun heißt es hoffen und Daumen drücken.

Bad Füssing Halbmarathon

Am Sonntag war in Bad Füssing der Thermen(halb)marathon und ich mitten drin. Die Veranstaltung selbst ist ganz wunderbar organisiert und ich bin das dritte Mal dabei.
Da sich der Start und das Ziel am Eingang der Therme befindet, hat man bis zu letzt eine warme Bleibe. Nicht ganz unpraktisch für eine Laufveranstaltung im Februar. Die letzten beiden Jahre war es auch wirklich kalt, feucht und ungemütlich. Nur diesmal nicht. Der Himmel blau, die Wege abgetaut und die Sonne gab ihr Bestes. Ich war viel zu warm angezogen und schwitze wie noch nie zu dieser Jahreszeit. Dankbar ersehnte ich jeden Getränkepunkt und tankte reichlich.
Dieses und die Tatsache, dass ich wieder viel zu schnell gestartet bin, kosteten mich die sub2h.
Zufrieden bin ich dennoch, vor einem Jahr brauchte ich für die Strecke ganze 10min. mehr.

Montag, 7. Februar 2011

Winterferien in Neukirchen

Eine wunderschöne Skiwoche liegt hinter uns. Wir sind zusammen mit Oma und Opa ins Haus nach Neukirchen gefahren und haben eine Woche Schnee und Sonnenschein getankt.

Rosa und Hein waren in der Skischule und haben beiden mit Freude viel gelernt. Es ist erstaunlich zu sehen, wie leicht sich Kinder auf den Brettern tun.
Lancelot ist mit uns gefahren, meisten allerdings mit dem Opa, da ich für ihn die Spassbremse bin.

Ich bin nach einem ausgiebigen Skitag, jeden Tag noch eine kleine ca.4km Runde gelaufen. Nach dem ersten Tag machte sich ein ordentlicher Kater in den Beinen breit. Skifahren und dann noch die Berge hoch laufen .......aber schon am zweiten Tag ging es deutlich besser.